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Fragen & Antworten

1. Kann ich als Heimwerker direkt bei DIME Bautenschutzsysteme Material kaufen?

2. Wie schnell muss ich ein einmal geöffnetes Gebinde verarbeiten?

3. Wie werden PU-Flüssigkunststoffe verarbeitet?

4. Wie muss der Untergrund für eine Beschichtung beschaffen sein?

5. Wie lange hält eine PU-Flüssigkunststoffbeschichtung?

6. In welchen Farben ist Flüssigkunststoff erhältlich?

7. Wann muss ein Gewebevlies eingearbeitet werden?

8. Kann Flüssigkunststoff ein durchfeuchtetes Flachdach retten?

9. Kann man mit Flüssigkunststoff geflieste Balkon- und Terrassenflächen beschichten?

10. Ist eine Flüssigkunststoffbeschichtung mit einer Dachfolie zu vergleichen?

11. Wie viel Material benötigt man für eine Beschichtung?

12. Was kostet eine Flüssigkunststoffbeschichtung bzw. das Material dafür?


















1. Kann ich als Heimwerker direkt bei DIME Bautenschutzsysteme Material kaufen?

Ja! Seit 2001 bieten wir unsere professionellen Polyuhrethan-Werkstoffe über dieses Internetportal dem Heimwerker an und unsere Kunden haben bisher äußerst positiv Ergebnisse damit erzielt (siehe Referenzen). Das von uns angebotene Werkstoffprogramm wurde speziell, auf die Verarbeitungsmöglichkeiten die einem Heimwerker zur Verfügung stehen, zusammengestellt. 

Unsere Flüssigkunststoffe lassen sich sehr einfach mit Pinsel oder Rollen verarbeiten. Ein perfektes Sanierungsergebnis ist daher sichergestellt.

Wer schon einmal eine Wand mit Farbe gerollt hat, der kann auch unsere verarbeitungsfertigen Flüssigkunststoffe auf eine Flachdach-, Terrassen-, Balkon- oder Schwimmbeckenfläche auftragen. Das tolle an unseren Werkstoffen ist die Tatsache, dass man wirklich nichts falsch machen kann, außer, man verwendet zu wenig Material oder missachtet in kritischen Bereichen (z.B. bei einem Wandanschluss) die Verarbeitungshinweise.

Hält man sich an die detaillierten Arbeitsschritte und Tipps, erzielt man immer ein einwandfreies und langlebiges Ergebnis.


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2. Wie schnell muss ich ein einmal geöffnetes Gebinde verarbeiten?

Unsere PU-Flüssigkunststoffe reagieren mit Luftfeuchtigkeit. So lange der Werkstoff keine Luftfeuchtigkeit aufnehmen kann, können die Gebinde für mehrere Wochen, je nach Produkt sogar Monate, gelagert werden.

Der PU-Flüssigkunststoff wird unter Vakuum verpackt. Die Gebindeeimer lassen sich nicht so leicht öffnen, denn der Deckelrand wird maschinell gebördelt und eine Dichtung wird verklebt. Wenn der Deckel einmal entfernt wurde, lässt er sich nicht mehr verschließen. Ein geöffneter Gebindeeimer sollte demzufolge auch am selben Tag verarbeitet werden.

Sollte, aus wetterbedingten Gründen oder weil man mit einer Verarbeitungsschicht fertig ist, eine Unterbrechung der Arbeiten notwendig sein, kann der Gebindeeimer in einen Foliensack, z. B. in einen dicken Müllsack, gestellt werden. Den Sack dreht man über dem Eimer dicht (zuvor weitgehend die Luft herausdrücken), den man oben zudreht und mittels Klebeband dicht umwickelt. Nähere Informationen finden Sie in unseren "Infounterlagen".



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3. Wie werden die  Polyuhrethan-Elastomer Flüssigkunststoffe verarbeitet?

Unsere Werkstoffe sind einkomponentig. Das bedeutet sie sind verarbeitungsfertig und werden mit speziellen kurzflorigen Farbrollen (in unserem Sortiment erhältlich) sowie Pinsel, Quast oder Besen auf die zu beschichtende Fläche aufgetragen.

Kleinteile, wie z. B. elektronische Bauteile (Platinen) können in Flüssigkunststoff getaucht und so 100%ig wasserdicht beschichtet werden.

Bestimmte Baudetails sollten zusätzlich mit einem "nass in nass" eingelegten Gewebevlies verstärkt werden. Dazu trägt man Flüssigkunststoff dünn auf, legt das Gewebevlies darauf und drückt es glatt. Dann wird dieser Bereich gleich mit weiterem Flüssigkunststoff getränkt, bis die Oberfläche des Gewebes durch den Flüssigkunststoff glänzend erscheint. So bildet man, gerade an den gefährdeten Stellen, extrem starke Rissbrücken, die dennoch dauerelastisch bleiben. Detaillierte Informationen zu diesem Thema finden Sie in unseren "Infounterlagen" und auf der Seite "Verarbeitungs-Tipps".

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4. Wie muss der Untergrund für eine Beschichtung beschaffen sein?

Flüssigkunststoffe können auf Grund ihrer extremen Klebekräfte auf nahezu alle Untergründe aufgetragen werden. Die Fläche muss lediglich befestigt, trocken, fettfrei und oberflächlich sauber sein. Besteht der Untergrund aus einem saugenden (mineralischen) Material wie z. B. Putz, Estrich, Eternit oder Beton, muss diese Fläche mit einer speziellen PU-Grundierung, unser "VULKEM 171", vorbehandelt werden.

Im Bereich undichter Flächen (z. B. Terrassen und Balkone) ist darauf zu achten, dass auch die Unterkonstruktion trocken ist. Unsere Werkstoffe sind zwar diffusionsoffen und lassen bis zu 15 ml Feuchtigkeit pro Tag ausdunsten, will oder muss jedoch mehr Feuchtigkeit ausdunsten (z. B. bei starker Sonneneinstrahlung auf eine undicht gewesene, durchfeuchtete Balkonfläche) kann das zu unerfreulicher Blasenbildungen innerhalb der Beschichtungsfläche führen.

Für bestimmte Bereiche kann man den Flüssigkunststoff "MARISEAL 250" im Verhältnis 2:1 mit der M.E.K. PU-Verdünnung dünnflüssig machen und diese Mischung als "Voranstrich" benutzen (z.B. bei der Erstellung von dauerelastischen Wandanschlüssen, als Grundierung für den Streifen am Mauerwerk).

In einzelnen Fällen sollte - vor der Beschichtung - ein Hafttest durchgeführt werden (z. B. bei einem Foliendach). Wenn Sie uns den Untergrund Ihres Objektes in einer Email beschreiben (ggf. Fotos mitsenden), beraten wir Sie gerne über die Möglichkeiten die für Ihr Objekt ideal sind.

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5. Wie lange hält eine PU-Flüssigkunststoffbeschichtung?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, woraus seit über 40 Jahren Armaturen- bretter für Autos hergestellt werden und wie alt diese noch werden?

1937 synthetisierte Otto BAYER zum ersten mal Polyurethane. Ende der 50er Jahre wurden die ersten Polyurethan Armaturenbretter für Automobile hergestellt. Ende der 60er Jahre entwickelte man bei der BAYER AG den ersten flüssigen PU-Kunststoff.


Unsere PU-Flüssigkunststoffe behalten im ausgehärteten Zustand die charakteristische Eigenschaft von Gummi und bleibt sogar bis -40°C elastisch. Die damit erstellten Abdichtungen zeichnen sich, im Vergleich zu anderen Werkstoffen, durch ihre höhere Verschleißfestigkeit und enorme Alterungsbeständigkeit aus. Laboruntersuchungen ergaben, ohne dabei Witterungseinflüsse zu berücksichtigen, einen Alterungsprozesswert von weit über 220 Jahre. 

Die natürliche Verwitterung sowie Umweltbelastungen tragen dazu bei, dass auch PU-Kunststoffe einem Verschleißprozess unterliegen. Dieser Wert beträgt - laut durchgeführter Langzeitstudie - ca. 0,5 % pro Jahr. 

Für eine Beschichtung bedeutet das in der Praxis, von der 2,5 mm dicken Gesamtschichtstärke bleiben nach...
10 Jahren immer noch 2,38 mm voll funktionstüchtig
20 Jahren immer noch 2,26 mm voll funktionstüchtig
30 Jahren immer noch 2,15 mm voll funktionstüchtig
40 Jahren immer noch 2,05 mm voll funktionstüchtig
50 Jahren immer noch 1,95 mm voll funktionstüchtig
u. s. w.


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6. In welchen Farben ist Flüssigkunststoff erhältlich?

Je heller eine Flachdachfläche ist, um so stärker reflektiert sie das Sonnenlicht und um so kühler bleiben die darunter befindlichen Räume. Das hat logischer Weise auch zur Folge, dass vorhandene Klimaanlagen weniger Energie benötigen.

Der "DIMESEAL 250" Flüssigkunststoff ist weiß und reflektiert somit das Sonnenlicht am stärksten. 

Die "MARISEAL 400" Flüssigkunststoff-Deckschicht hat die Farbe "hellgrau". 

Die "VULKEM 451" als abriebfeste Deckschicht bieten wir in den Farben "weiß", "hellgrau", "beige" und "ziegelrot" an. Für besondere Zwecke (z. B. Schwimmbeckenbeschichtungen) werden Sonderfarbtöne hergestellt.



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7. Wann muss ein Gewebevlies eingearbeitet werden?

Laut der aktuellen "Baurichtlinie für die Flachdachsanierung mit Flüssigkunststoffen" (ETA 005) ist das Verwenden von Gewebevlies bei der Erstellung einer Kunststoffdichtschicht auf Bitumenbasierten Untergründen Vorschrift. Diese Bestimmung ist jedoch nicht generell als Grundlage für Kunststoffbeschichtungen zu verstehen und bedarf einiger Erklärungen.

In Bezug auf Langlebigkeit ist die Gesamtschichtdicke einer Beschichtung von großer Bedeutung. Diese sollte 2 mm nicht unterschreiten. Durch die Gewebearmierung mit unserem DIMESEAL-FLEX Gewebevlies wird diese Schichtdicke immer erreicht. Lesen Sie dazu auch die Seite "Verarbeitungstipps". Dort, und in unseren Infounterlagen werden diverse Gewebearmierungen detailliert beschrieben.

Um die erforderliche Schichtdicke einer Polyurethan Dichtschicht von mind. 2 mm zu erreichen, benötigt man mind. 2 Kg Flüssigkunststoff und das DIMESEAL-FLEX Gewebevlies. Die Verarbeitung erfolgt "nass in nass".

Verarbeitungsbeispiel:
Man trägt eine dünne Schicht "DIMESEAL 250" Flüssigkunststoff (ca. 0,5 Kg pro m²) auf und legt das DIMESEAL-FLEX Gewebevlies darauf. Liegt das Gewebe blasen- und faltenfrei, wird weiterer Flüssigkunststoff aufgebracht (ca. 1,0 - 1,5 Kg pro m²) und durch druckfreies Verrollen verteilt. Nach ca. 18 - 24 Stunden ist die "Gewebeschicht" trocken und man kann die letzte Schicht "DIMESEAL 250" Flüssigkunststoff (ca. 0,5 Kg pro m²) auftragen.

Im Bereich von Problemstellen wie Wandanschlüsse, Durchbrüche, Abflüsse, Aufbauten und Ränder sollte man grundsätzlich ein Gewebevlies einsetzen.

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8. Kann Flüssigkunststoff ein durchfeuchtetes Flachdach retten?

Ja! Der Flüssigkunststoff kann jedoch erst dann aufgebracht werden, wenn die Oberfläche völlig trocken ist. Unsere PU-Flüssigkunststoffe sind diffusionsoffen. Das bedeutet, in 24 Stunden lassen sie bis zu 15 ml Wasser pro m² ausdunsten. Dabei verhindert die ausgezeichnete Klebekraft des Materials die sonst übliche Dampfblasenbildung. Da keine neue Feuchtigkeit mehr eindringen kann, ist es also nur eine Frage der Zeit, bis die Unterkonstruktion wieder vollkommen trocken ist. 

Neu erstellte, mineralische Flächen (z.B. Estrich) sollten vollkommen durchgetrocknet sein, bevor man eine Beschichtung aufbringt. Detaillierte Informationen finden Sie in unseren Unterlagen.

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9. Kann man mit Flüssigkunststoff geflieste Balkon- und Terrassenflächen beschichten?

Ja! Dazu müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden. Damit der Flüssigkunststoff eine feste Verbindung zur Fliesenoberfläche aufbauen kann, muss die Oberfläche grundiert werden. 

Mit unserem Werkstoff "VULKEM 115", einem speziellen PU-Fliesenkleber, können neue Fliesen auf eine Kunststoffbeschichtung oder direkt auf die alte Fliesenfläche verklebt werden. Dieser Fliesenkleber verbindet die neue Fliese dauerelastisch mit dem Untergrund und bildet gleichzeitig eine sichere Dichtschicht.

Detaillierte Informationen finden Sie in unseren Unterlagen.

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10. Ist eine Flüssigkunststoffbeschichtung mit einer Dachfolie zu vergleichen?

Nein! Konventionelle Dachfolien bestehen aus mehreren Bahnen, die auf dem Dach miteinander verschweißt oder verklebt werden. Die Folienbefestigung erfolgt entweder mechanisch, z.B. durch Klemmbügel und/oder durch Gewicht (Kiesschüttung). An Dachrändern und Wandanschlüssen werden Folien zumeist mit Profilblenden befestigt.

Eine Flüssigkunststoffbeschichtung hingegen ist selbstklebend und bilden auf der Dachfläche eine fest haftende, naht- und fugenlose Dichtschicht. Die mechanischen und physikalischen Eigenschaften sind jedoch vergleichbar. Auf eine Kiesschüttung kann jedoch nach einer Flüssigkunststoffbeschichtung verzichtet werden.

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11. Wie viel Material benötigt man für eine Beschichtung?

In der Praxis hat sich eine Gesamtschichtdicke von ca. 3 mm bewährt. Diese erreicht man durch das Auftragen von zwei Schichten und einem Materialaufwand von ca. 2,5 Kg Flüssigkunststoff + Gewebevlies pro m².

Beispiel für Flachdächer:
1. Schicht ca. 1,8 Kg DIMESEAL 250 Dichtschicht mit DIMESEAL-FLEX Gewebe = ca. 2,3 mm Schichtdicke
2. Schicht ca. 0,7 Kg DIMESEAL 250 Dichtschicht = ca. 0,7 mm Schichtdicke

Beispiel für Balkone & Terrassen:
1. Schicht = ca. 0,3 Liter VULKEM 171 PU-Grundierung = ca. 0,1 mm Schichtdicke
2. Schicht = ca. 1,0 Kg DIMESEAL 250 PU- Flüssigkunststoff Dichtschicht  = ca. 1,0 mm Schichtdicke
3. Schicht = ca. 1,0 Kg DIMESEAL 250 PU-Flüssigkunststoff Dichtschicht = ca. 1,0 mm Schichtdicke
4. Schicht = ca. 0,5 Liter VULKEM 451 PU-Flüssigkunststoff -farbig- = ca. 0,5 mm Schichtdicke

Die hier angeführten Materialmengen gelten als Durchschnittswerte. Natürlich kann der Materialeinsatz beliebig erhöht werden (z.B. eine weitere Schicht "DIMESEAL 250" PU-Flüssigkunststoff), jedoch müssen dabei die jeweiligen Trockenzeiten der einzelnen Schichten eingehalten werden. 

 

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12. Was kostet eine Flüssigkunststoffbeschichtung bzw. das Material dafür?

In welcher Höhe die Materialkosten für Ihr Projekt ausfallen ist natürlich von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Sinnvoll ist daher immer, wenn Sie uns Ihr Vorhaben in einer Email schildern (siehe unter "Anfrage & Bestellung" im Menü). Der Materialpreis für eine durchschnittliche Bitumendachsanierung liegt z. B. bei ca. 25,00 € bis 30,00 € pro m² (inkl. MwSt.).

Die von uns angebotenen Materialien stehen in keiner Konkurrenz zu einem Baumarktartikel. Wir bieten unseren Kunden professionelle, sehr hochwertige Polyuhrethan-Elastomer Werkstoffe an, die auf Grund ihrer leichten Verarbeitung und außergewöhnlich hoher Haltbarkeit, auch ein hohes Maß an Sicherheit garantieren. Besonders Fachleute stellen höchste Qualitätsansprüche an unsere Werkstoffe, denn sie geben ihren Kunden eine mehrjährige Garantie für die geleisteten Arbeiten.

Auf unserer Seite "Informationsunterlagen" finden Sie alle wichtigen Verarbeitungstipps und wenn Sie uns per Email mitteilen, um welches Objekt es sich bei Ihrer Planung handelt, erstellen wir ihnen kostenlos und unverbindlich ein individuelle Materialmengenauflistung (siehe unter "Anfrage & Bestellung" im Menü).


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